Insel der Künste


Am 1. Dezember eröffnete die „Insel der Künste“ in Melle, Haferstr. 20

Bericht im Meller Kreisblatt:                                                                                                                               Autorin: Conny Rutsch

 „Insel der Künste“ eröffnet

Mitten in der Meller City heißt es:

Bühne frei für die Kleinkunst

Melle. Sie nennen sich „nonSoloARTE“ und machen nicht nur Kunst, sondern auch Musik. Es sind Hildrun Balz und Dieter Osuch, die ihre Idee vom vergangenen Jahr in die Tat umsetzten. Parallel zum Weihnachtsmarkt hatten sie damals in der Buchhandlung Sutmöller eine Weihnachtsinsel zur Präsentation von Kunst und Künstlern eingerichtet. Im Gästebuch findet sich folgender Eintrag: „Eine sehr gute Idee. Ein Kunsthaus für das ganze Jahr wäre schön.“

Pressebild

 
Mitten in der „Insel der Künste“ versammelten sich die Künstler: als Veranstalter Hildrun Balz und Dieter Osuch mit Liesel Albers (Malerei, Literatur), Cornelia Kretschmann (Malerei, Keramik) und Colin Underhay (Skulptur, Keramik) (vorne, von links). Foto: Conny Rutsch  

Bildergalerien aus dieser Rubrik

 Und genau so ein Kunsthaus eröffneten Hildrun Balz und Dieter Osuch am Samstag in der Haferstraße 20: die „Insel der Künste“ mit einem originellen Konzept. In diesem Galerie-Laden-Treffpunkt können Künstler sich Flächen mieten, ausstellen und vor Ort auch arbeiten. Und schon zur Eröffnung landeten 18 Künstler aller Art in dieser Insel. Ob Papierarbeiten, Holzskulpturen, bunte Mode, ob Metallfigur, großflächiges Bild oder Tierporträts: die Vielfalt des künstlerischen Schaffens hat in Melle ein Zuhause gefunden. Und die Besucher staunten nicht schlecht über diese Riesenpalette an Kunst.

Die Ohren durften sie ebenfalls spitzen, denn auch Bernardo Juni hatte sich eingefunden und begleitete seinen flötenartigen Obertongesang mit einem uralten indischen Blasebalginstrument.

„Unser Konzept sieht vor, dass hier die Künstler auch arbeiten und die Besucher ihnen über die Schulter schauen können“, erklärte Hildrun Balz. Sie selber wird sich ein Atelier in der „Insel“ einrichten und an ihren kreativen Mosaiken bauen. Wie der Name der beiden Veranstalter aber schon sagt, sind Musiker in der „Insel der Künste“ ebenfalls herzlich willkommen. Hildrun Balz und Dieter Osuch möchten Instrumentalisten, Sängern oder auch kleinen Ensembles Auftrittsmöglichkeiten bieten.

Bühne frei also für die Kleinkunst in Melle: Lesungen, Musikevents zu Ausstellungen, Workshops, Künstler hautnah. Das alles bietet die „Insel der Künste“, die zunächst im Dezember täglich nachmittags ab 14 Uhr geöffnet (samstags ab 11 Uhr) ist und im neuen Jahr mit ähnlichen Projekten durchstarten möchte